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News aus der Region News Berlin www.berlin-alexanderplatz.de

 
ValenDIENSTAG
Valentine‘s Day @ andel's Hotel Berlin

Das andel's Hotel Berlin präsentiert diverse Angebote zum Valentinstag.

a. love night
Kuscheln kann man nicht alleine, aber zusammen für unglaubliche € 89,- inkl. Frühstück.
Und davor gönnen Sie Ihrer Begleitung und sich...

Romantisches Dinner @ Restaurant a.choice
Exklusive 5-Gänge der Liebe mit zarter Wachtelbrust, einer Liaison von Sellerie & Mandelsüppchen, Sorbet von der Purple Litschi, Wilden Steinbutt und Feurigem Herz von Manjari Couverture
€ 85,- pro Person

Chocolate&Dreams @ sky.café
Süße Verführung bei prickelndem Schoko-Herz, Früchte-Spieß mit Schoko-Dip und Pralinen
€ 11,- pro Person

Hot&Spicy @ sky.bar
Nachtschwärmer amüsieren sich bei Black Tiger Garnelen, Hummer Frühlingsrollen, Tartar vom Thunfisch und Süßer Tarte von Chocolate
€ 18,- für 2 Personen

RESERVIERUNG
Telefonisch: 49 30 450 053 2613
E-Mail: valentin@andelsberlin.com
Menu du moment
3-Gänge-Menü EUR 39,-

Das Fine Dining Restaurant a.choice im andel's Hotel Berlin präsentiert ein neues Angebot.
c:

Königslachs
Rote Bete, Veilchen, Vanille, Beerenkaviar, Blini

US Short Rib 30h
Mixed Pickles, Bärlauch, Bamberger Hörnchen, Portwein, Süßkartoffel, Birkenrauch, schwarzer und weißer Knoblauch

Joghurt
Rhabarber, Pistazie
3-Gänge-Menü EUR 39,-

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Samstag von 18:00 bis 23:00 Uhr (Küche bis 22:30 Uhr)
Reservierung erforderlich!

Foto: RestaurantsBerlin

 
Sommer - Sonne - Spiele - Spaß
In der Galeria Kaufhof am Alexanderplatz

Sommerspielwaren für kleine und große Leute findet ihr ab sofort in einer riesigen Auswahl auf der Sonderfläche in der 3. Etage der Galeria Kaufhof am Alexanderplatz.
In der Galeria Kaufhof am Alexanderplatz

Sommerspielwaren für kleine und große Leute findet ihr ab sofort in einer riesigen Auswahl auf unserer Sonderfläche in der 3. Etage. Außerdem erwarten alle LEGO Freunde eine Ausstellung der " LEGO Friends " Mia, Andrea, Emma, Stephanie und Olivia. Dort kannst du lustige Spiele spielen und tolle Produkte sehen und kaufen. Wir erwarten dich!

 

 
United Buddy Bears in Indien
Im Central Park des Connaught Place sind die Bären bis zum 06. Mai 2012 ausgestellt

Die United Buddy Bears sind zu Gast in Indien, der mit 1,2 Mrd. Einwohnern größten Demokratie der Welt.
Im Central Park des Connaught Place sind die Bären bis zum 06. Mai 2012 ausgestellt

Die United Buddy Bears sind zu Gast in Indien, der mit 1,2 Mrd. Einwohnern größten Demokratie der Welt. Im Central Park des Connaught Place, Dreh- und Angelpunkt von Neu Delhi, sind die Bären bis zum 06. Mai 2012 im Rahmen des Deutschlandjahres "Deutschland und Indien 2011 – 2012: Unbegrenzte Möglichkeiten" ausgestellt.

Am 27. März 2012 eröffneten Sheila Dikshit (Chief Minister von Delhi), Klaus Wowereit (Regierender Bürgermeister von Berlin) und Cord Meier-Klodt (Geschäftsträger a.I. Deutsche Botschaft Neu Delhi) gemeinsam mit Eva und Klaus Herlitz die Ausstellung in Neu Delhi.

Für Sheila Dikshit war die Eröffnung der Ausstellung eine Herzensangelegenheit: "Die Buddy Bären stehen für Liebe und Zuwendung, für ein Gefühl der Zusammengehörigkeit und für Frieden und Freude. Ich bin überzeugt, dass sie allen Menschen – ganz gleich welchen Alters - sehr viel Freude schenken werden."

Die Besucher teilen die Begeisterung der Chief Ministerin. Bereits während der Aufbauphase entstanden hunderte Erinnerungsfotos. Nach der offiziellen Eröffnung musste der Central Park an mehreren Tagen zeitweilig wegen des riesigen Andrangs geschlossen werden.

Partner und Sponsoren

Das Projekt der United Buddy Bears ist nicht-kommerziell. Ohne das Engagement vieler Institutionen, Organisationen, Unternehmen und Persönlichkeiten wäre die Reise der Ausstellung, die seit 10 Jahren in den Metropolen der Welt zu sehen ist, nicht möglich.

In Indien wird die Ausstellung von der Stadtverwaltung in Neu Delhi, Hamburg Süd, Clintus Network Limited, Lufthansa und Taj Hotel unterstützt. Besonderer Dank gilt der Deutschen Botschaft in Neu Delhi und Berlin Partner!

 

 

 
c:

Königslachs
Rote Bete, Veilchen, Vanille, Beerenkaviar, Blini

US Short Rib 30h
Mixed Pickles, Bärlauch, Bamberger Hörnchen, Portwein, Süßkartoffel, Birkenrauch, schwarzer und weißer Knoblauch

Joghurt
Rhabarber, Pistazie
3-Gänge-Menü EUR 39,-

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Samstag von 18:00 bis 23:00 Uhr (Küche bis 22:30 Uhr)
Reservierung erforderlich!

Foto: RestaurantsBerlin

 

 
In der Galeria Kaufhof am Alexanderplatz

Sommerspielwaren für kleine und große Leute findet ihr ab sofort in einer riesigen Auswahl auf unserer Sonderfläche in der 3. Etage. Außerdem erwarten alle LEGO Freunde eine Ausstellung der " LEGO Friends " Mia, Andrea, Emma, Stephanie und Olivia. Dort kannst du lustige Spiele spielen und tolle Produkte sehen und kaufen. Wir erwarten dich!

 

 
Im Central Park des Connaught Place sind die Bären bis zum 06. Mai 2012 ausgestellt

Die United Buddy Bears sind zu Gast in Indien, der mit 1,2 Mrd. Einwohnern größten Demokratie der Welt. Im Central Park des Connaught Place, Dreh- und Angelpunkt von Neu Delhi, sind die Bären bis zum 06. Mai 2012 im Rahmen des Deutschlandjahres "Deutschland und Indien 2011 – 2012: Unbegrenzte Möglichkeiten" ausgestellt.

Am 27. März 2012 eröffneten Sheila Dikshit (Chief Minister von Delhi), Klaus Wowereit (Regierender Bürgermeister von Berlin) und Cord Meier-Klodt (Geschäftsträger a.I. Deutsche Botschaft Neu Delhi) gemeinsam mit Eva und Klaus Herlitz die Ausstellung in Neu Delhi.

Für Sheila Dikshit war die Eröffnung der Ausstellung eine Herzensangelegenheit: "Die Buddy Bären stehen für Liebe und Zuwendung, für ein Gefühl der Zusammengehörigkeit und für Frieden und Freude. Ich bin überzeugt, dass sie allen Menschen – ganz gleich welchen Alters - sehr viel Freude schenken werden."

Die Besucher teilen die Begeisterung der Chief Ministerin. Bereits während der Aufbauphase entstanden hunderte Erinnerungsfotos. Nach der offiziellen Eröffnung musste der Central Park an mehreren Tagen zeitweilig wegen des riesigen Andrangs geschlossen werden.

Partner und Sponsoren

Das Projekt der United Buddy Bears ist nicht-kommerziell. Ohne das Engagement vieler Institutionen, Organisationen, Unternehmen und Persönlichkeiten wäre die Reise der Ausstellung, die seit 10 Jahren in den Metropolen der Welt zu sehen ist, nicht möglich.

In Indien wird die Ausstellung von der Stadtverwaltung in Neu Delhi, Hamburg Süd, Clintus Network Limited, Lufthansa und Taj Hotel unterstützt. Besonderer Dank gilt der Deutschen Botschaft in Neu Delhi und Berlin Partner!

 
Schenken Sie einen sky.brunch Gutschein oder einen Fine Dining Gutschein

Am 13. Mai ist es wieder so weit! Noch kein passendes Geschenk? Wie wäre es zum Beispiel mit einem sky.brunch Gutschein oder einem Fine Dining Gutschein für ein exklusives Menü?

Informationen unter www.andelsberlin.com

Gutscheinanfrage via info@andelsberlin.com

 

 
"Mantel und Degen" und Candlelight Dinner-Menü "Genuss zu Zweit"

Eingerichtet mit originalen Requisiten der CCC Filmstudios und vielen Erinnerungen an große deutsche Filme, bietet das Restaurant "Movie" Platz für angeregte Gespräche und lädt zum Schlemmen ein. Es erwartet Sie eine Auswahl regionaler und internationaler Gerichte.

Aus unserem Kulinarischen Kalender: Mantel und Degen: 20. April 2012 - 24. Juni 2012

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag: 06.30 - 10.00 Uhr
Samstag und Sonntag: 07.00 - 11.00 Uhr
Mittag (kleine Karte): 11.30 - 13.30 Uhr
Abendessen: 17.30 - 22.00 Uhr

Kids eat free
Kinder bis einschließlich 12 Jahre essen in unserem Restaurant aus der Kinderkarte kostenfrei, wenn sie in Begleitung eines zu Mittag oder zu Abend essenden Erwachsenen sind (gilt für maximal 2 Kinder). Dieses Angebot gilt für Familien, die im Hotel übernachten.

"Genuss zu Zweit"

Jeden Freitag ab 18:00 Uhr können Sie ein 3-Gang-Menü genießen - Candlelight Menü
Preis pro Person: 22,00 Euro

 
Erleben Sie Eco Fashion und Lifestyle täglich von 10:00 bis 20:00 Uhr auf dem Metropolis Court

Passend zum Frühlingsanfang ergrünt die Natur zu neuem Leben und auch im ALEXA, dem Shopping- und Freizeitcenter am Alexanderplatz, steht im Rahmen der Fashion Trends vom 20. April bis 29. April in Sachen Mode und Lifestyle alles im Zeichen der Natur. Die Besucher des ALEXA erwartet ein buntes Programm auf dem Metropolis Court mit vielfältigen Produkt-Präsentationen und modischen Highlights auf dem Laufsteg.

Vom 20. bis 24. April, sowie am 29. April können sich Besucher bei Douglas auf den "Weg zur Natur" begeben und sich fachmännisch zum Thema Gesichtspflege beraten lassen. Vorgestellt wird die Bio-Pflegeserie Charlotte Meentzen sowie dekorative Kosmetik von CLINIQUE. Das junge Label Kaska Hass, bekannt für junge und nachhaltige Mode, wird täglich seine Kollektion unter dem Motto "Eco Couture" ausstellen und lädt zwischen 20 und 21 Uhr zu einer modischen Gesprächsrunde ein. Neben optischen Leckerbissen ist auch für das leibliche Wohl gesorgt. Wer am 21. April an Ort und Stelle ist, kann die Bio-Tees von Rituals verköstigen. Zu Mode und Fashion gehört natürlich auch das passende Make-Up. Die Mitarbeiter von Grüne Erde stehen Besuchern am 25. April beratend zur Seite. Abgerundet wird das Styling mit dem einen oder anderen Schmuckstück. In diesem Sinne wird Sonja Heilmann am 27. Und 28. April ihre Fair Trade Schmuck-Kollektion präsentieren.

Die Fashion Trends finden am 29. April ihren krönenden Abschluss. An diesem verkaufsoffenen Sonntag können Besucher von 13 bis 18 Uhr ihren Shoppingdurst stillen und sich von den stattfindenden Modeschauen inspirieren lassen, die wie am 28. April jeweils stündlich zwischen 14 Uhr und 17 Uhr stattfinden. Musikalisch untermalt werden die Shows von verschiedenen DJ Sets.

 
Große Sonderfläche bei Galeria Kaufhof am Alexanderplatz

Für den großen Auftritt, aber auch zu allen anderen Anlässen, wie Jugendweihe und Konfirmation, Abschluss- oder Tanzstundenbälle oder private Feiern - für einfach jeden Anlass finden Sie bei Galeria Kaufhof am Alexanderplatz die passende Kleidung mit den dazugehörenden Accessoires.

Besuchen Sie unsere große Sonderfläche in der 3.Etage!

 
Neue Location: Showroom Berlin

Grünes Licht! Für den ultimativen, neuen Showroom e-wohnen2022 in Berlin. Die faszinierende und 100 % zukunfts-orientierte neue Eventlocation in Berlins pulsierender Mitte (Nähe Alexanderplatz) setzt neue Maßstäbe für das Event-Business. Die Berliner Event-Agentur MIHATSCH&CO hat exklusiv die Nutzung und Vermarktung des innovativen Veranstaltungsorts übernommen. Der Showroom in Berlin ist die Eventlocation der Zukunft, zentral gelegen, mit klaren Formen, moderner Technik und inspirierendem Ambiente. Entworfen, konzipiert und umgesetzt von Dirk Fabarius, zusammen mit dem jungen Architekten Alexis Dornier, verbinden sich hier zeitgemäße Architektur mit dem Retrocharme der einstigen Textilfabrik. Auf 340 qm eindrucksvoller, innovativer Fläche im perfekt durchdachten Vier-Zonen- Raumkonzept: Präsentation, Ausstellung, Konferenz sowie Kochen und Bar, wird hochmoderne Veranstaltungstechnik eingesetzt. Die Location erfüllt höchste Energieeffizienzanforderungen und ist besonders für Green Events der perfekte Veranstaltungsort.

Der Showroom ist Teil vom Projekt 4 der Initiatoren von e-wohnen der Zukunft. Das Projekt 4 ist Deutschlands erstes e-wohnhaus, verbindet innovativ Wohn- und Arbeitswelten auf 2.600 qm und wurde zusammen mit Top-Partnern wie z. B. Sharp, Samsung, Miele, Gira, Nimbus oder OTIS Anfang des Jahres 2012 fertig gestellt.

Green up your Event! Denn die Entwicklung, Geschäfts- und Alltagsleben umweltverträglicher zu gestalten, ist auch in der trendigen Veranstaltungsbranche angekommen. Die Agentur MIHATSCH&CO hat sich - neben Corporate Events - auf „Grüne Events“ spezialisiert und konnte so Auftraggeber wie die Felix Burda Stiftung oder die IBB gewinnen. Den Showroom stellt MIHATSCH&CO mit einer glamourösen Auftakt-Veranstaltung unter dem Motto Grünes Licht! vor.

2012 di-vision bau-medien-projekte GmbH | Foto: Vincent Dzikowski

 
Ab 7. April fahren zwischen Potsdamer Platz und Pankow keine Züge mehr

Das Leck ist gefunden – aber die U-Bahn U 2 bleibt zwischen den Stationen Mohrenstraße und Potsdamer Platz weiter unterbrochen. Bis zu zwei Wochen wird es dauern, ehe hier wieder Züge fahren können, wurde am Montag bekannt. Der Verkehr war am Freitagmittag wegen eines Wassereinbruchs unmittelbar am Tunnel der U-Bahn auf der Baustelle für ein neues Einkaufszentrum am Leipziger Platz eingestellt worden, weil nicht ausgeschlossen werden kann, dass unter dem Tunnel der U-Bahn ein Hohlraum entstanden ist. Ab dem Wochenende soll der Verkehr dann zwischen Potsdamer Platz und Pankow eingestellt werden.

Parallel dazu ist auch der Verkehr der S-Bahn auf dem Ostring unterbrochen.

Projektleiter Andreas Fettchenhauer, der bereits den Bau von 17 Shopping-Centern geleitet hat, ist sich zwar sicher, dass es unter dem Tunnel keinen Hohlraum gibt, doch bevor dies nicht auch durch ein Gutachten bestätigt ist, wird der Betrieb nicht aufgenommen.

Das Leck in der Schlitzwand, die das Grundwasser der Umgebung fernhalten soll, ist nach Fettchenhauers Angaben an der Stelle entstanden, an der die Wände der Baugrube und die des Tunnels der U-Bahn an der Voßstraße aufeinandertreffen. Der Tunnel durchquert die Baugrube, die links und rechts von ihm ausgehoben ist. Als vor Jahrzehnten der U-Bahnbau in Berlin begann, ließ man die Tunnel unmittelbar unter der Straßenoberfläche anlegen. Die Bauleute hätten gut gearbeitet, lobte Fettchenhauer am Montag, als er die bis zu zweiwöchige Sperrung bestätigte.

Bisher habe es keine Schäden am Tunnel gegeben – weder jetzt durch das Leck noch beim Bau der Schlitzwände, was mit erheblichen Erschütterungen verbunden gewesen sei. Das Leck, das jetzt durch aufgeschütteten Sand verschlossen worden ist, auf Dauer abzudichten, ist nach Fettchenhauers Angaben nicht schwierig. Auch ein eventuell doch entstandener Hohlraum lasse sich leicht verfüllen.

Wenn wie erwartet der Abschnitt am Wochenende noch nicht befahren werden kann, wird die BVG die Strecke vom Potsdamer Platz bis Pankow komplett einstellen. Planmäßig war vorgesehen, vom 7. bis zum 10. April zunächst den Bereich Pankow–Stadtmitte zu unterbrechen; danach sollten bis zum 16. April nur zwischen Pankow und Rosa-Luxemburg- Platz keine Züge fahren. Diese planmäßigen Sperrungen sind erforderlich, weil Signale und Weichen an ein elektronisches Stellwerk angeschlossen werden.

Ein mehrfaches Umsteigen wolle man den Fahrgästen nicht zumuten, heißt es bei der BVG. Es sei weniger beschwerlich, wenn die Busse auf der gesamten Strecke zwischen Potsdamer Platz und Pankow rollen. Nachteil dabei ist, dass gleichzeitig auch der Ostring der S-Bahn zwischen Schönhauser Allee und Neukölln/Baumschulenweg unterbrochen ist. Dort wird ein elektronisches Stellwerk angeschlossen, außerdem werden Gleise der Ringbahn zur neuen Halle am Ostkreuz gelegt, in der am 16. April zum ersten Mal Züge halten sollen.

Ursprünglich war der Zeitplan so angelegt, dass die Sperrungen bei der U - und S-Bahn nicht zeitgleich erfolgt wären. Die Bahn hatte dann aber ihre Unterbrechung eigenmächtig verlängert. Ein Verschieben sei nicht mehr möglich gewesen – weder bei der S- noch bei der U-Bahn.

Der Tagesspiegel, [02.04.2012]

 
Kaufhof-Chef Detlef Steffens setzt sich zur Ruhe

Detlef Steffens wirkt entspannt, nicht mehr so gehetzt. Das verrät seine Körperhaltung. Er sitzt gemütlich an seinem Schreibtisch, den Oberkörper weit zurückgelehnt. Detlef Steffens ist der Geschäftsführer der Galeria Kaufhof am Alexanderplatz. Genauer: Er war der Geschäftsführer. Gerade hat er die Schlüssel an seinen Nachfolger übergeben. Der letzte Arbeitstag ist vorbei, seit dem gestrigen Montag ist der 64-Jährige im Ruhestand.

„Wehmut ist schon dabei. Der Kaufhof ist irgendwie mein Baby“, sagt Steffens. Er hat das Warenhaus zum größten und umsatzstärksten Haus des Konzerns gemacht. Zuletzt investierte er noch einmal eine Million Euro, um den Modebereich weiter auszubauen und noch stärker auf Luxusmarken zu setzen. „Die Kunden aus Berlin und die Touristen etwa aus Italien, Spanien und England verlangen immer mehr hochwertige Modeartikel“, sagt Steffens. Die neuen Marken im Kaufhof wie Denim & Supply, Boss Orange, Strellson und Gant bei den Herren sowie Luisa Cerano, Strenesse Blue und Turnover bei den Frauen sind nahezu einmalig in deutschen Kaufhäusern.

Vom Verkäufer zum Geschäftsführer

Seit dem Jahr 2000 hat Steffens den Kaufhof geleitet. Geboren wurde er 1947 in Koblenz, er hat Einzelhandelskaufmann gelernt. Nach der Lehre wurde er Verkäufer bei Kaufhof, später Abteilungsleiter und Geschäftsführer. An mehr als 20 Standorten in Deutschland war Steffens tätig, bis er 1991 nach Berlin kam. Er erinnert sich noch gut, wie er Anfang 2000 vom Ostbahnhof an den Alex wechselte. „Der Platz hatte ein Schmuddelimage. Hier war Wüste.“ Der Kaufhof hatte noch seine Wabenfassade, das Berolinahaus (heute C&A) war eine Ruine, das Alexa gab es noch nicht. „Anfangs hat man über uns die Nase gerümpft. Heute ist der Alex einer der attraktivsten Standorte in Berlin."

Diese Entwicklung hat Steffens mitgestaltet, obwohl er lieber seine 700 Mitarbeiter in den Vordergrund schiebt, ohne die zum Beispiel der Mammut-Umbau zwischen 2004 und 2006 nicht funktioniert hätte. Der Kaufhof wurde damals modernisiert und erweitert – bei laufendem Betrieb. „Die Lärmbelastung für unsere Kunden und die Mitarbeiter war hoch. Der Zusammenhalt aller war einmalig“, so Steffens.

Abscheu vor Grabbeltischen

Wegbegleiter beschreiben ihn als „tollen Typ“, der vor allem Wert auf Qualität legt. Grabbeltische habe er verabscheut. Er wollte lieber ein großzügig gestaltetes Haus. „Er hat aber auch über den Kaufhof hinausgedacht und sich für den Alexanderplatz engagiert“, sagt Ephraim Gothe, ehemaliger Baustadtrat in Mitte. Der Alex gefällt Steffens so, wie er jetzt ist. Auch mit den Macken wie den Kaugummiresten auf den Granitplatten („Da muss einmal im Jahr richtig saubergemacht werden.“) und der rosafarbenen Alexa-Fassade („Über Geschmack kann man sich streiten.“). Natürlich sei der Platz sehr groß. Aber wenn die Märkte zu Ostern, zu Weihnachten und das Oktoberfest stattfinden, sei der Alex immer voller Menschen. Nur: „Es fehlen Straßencafés und Straßenrestaurants“, sagt Steffens.

Hat er Angst vor dem Ruhestand? Nein. Steffens will sich nun mehr um die Familie kümmern, mehr Zeit mit den beiden Enkeln verbringen, sich endlich wieder mit Freunden treffen. „Unruhestand“ nennt er das, sein Terminkalender für April ist voll. Sein Haus in Königs Wusterhausen will er renovieren, sich wieder um den Garten kümmern, hat er seiner Frau versprochen. Ein-, zweimal im Monat will er an den Alex kommen – zum Einkaufen. „Das ist doch mein Laden.“ Er glaubt, die wenigsten werden ihn dann erkennen, so ohne schwarzen Anzug, ohne weißes Hemd und Krawatte.

Berliner Zeitung, [02.04.2012]

 
27.500 Athleten trafen sich am Sonntag zum Halbmarathon

Anton Scheffler trabt zwar unter ferner liefen am Publikum vorbei – aber er ist spitzenmäßig in Stimmung wie auch die meisten anderen Nachzügler. Die Stadtbesichtigung im Laufschritt über exakt 21,0976 Kilometer macht dem Steglitzer Informatiker, der in seiner Freizeit dreimal wöchentlich an den Grunewaldseen trainiert, „einen Riesenspaß.“ Zumal sich auch beim 32. Berliner Halbmarathon am Sonntag wieder zeigt: Je später die Ankömmlinge, desto ausgelassener das Bild. Für die Langsamsten spielen die Trommler an der Wilhelmstraße besonders laut, für sie bläst Saxophonist Reiner Hess vom Jazzquartett, das sich in der Kochstraße postiert hat, ein rasantes Solo.

Und die Fans an der Strecke schwenken ihre gemalten Schilder extra heftig. „Conny go!“, „Durchhalten Thomas!“

Rennen, rollen, skaten. Laufen, lachen, leiden. Die Stadt ist in Bewegung. Rund 27 500 Teilnehmer sind am Vormittag zwischen 10 und 11 Uhr an der Karl- Marx-Allee in Mitte zum größten deutschen Halbmarathon gestartet. Erst legen die Inlineskater los, dann die Handbiker – und schließlich die Läufer. Sie bewältigen auf ihrer Tour durch die Ost- und Westcity zwar nur die halbe Strecke des Berlin-Marathons im Herbst, aber gemessen an ihrer Zahl ist dieser Frühjahrslauf schon längst keine halbe Portion mehr. Blick zurück: 2007 meldeten sich 22 000 Athleten an, und seither ging es stetig weiter aufwärts. Diese gewaltige Läuferschar war auch der Grund, weshalb der Veranstalter SCC Events 2011 erstmals den Start- und Ziel-Punkt vom Roten Rathaus vor das Kino International an der Karl-Marx-Allee verlegte. Die breite Straße bietet wesentlich mehr Platz.

Am Leipziger Platz steigern die Läufer schon sichtlich ihr Tempo zum Endspurt. Punkt 11.32 Uhr naht die Spitzentruppe. Fünf Favoriten aus afrikanischen Ländern, unter ihnen der 24-jährige Kenianer Wilson Kiprop, amtierender Halbmarathonweltmeister. Cheerleadermädchen wedeln ihre Federbüsche, ein Ansager ruft ins Mikrofon: „Das sind die Größten. Sie kämpfen um eine Zeit unter einer Stunde.“ Aber die Schwarzen zeigen kein Mienenspiel, blicken konzentriert geradeaus, gehen in die Kurve zur Wilhelmstraße... Und dann ist der Asphalt wieder nahezu leer.

Erst 15 Minuten später naht der Haupttrupp. Ein Trappeln von Sportschuhen, dann kommen Tausende auf der Potsdamer Straße in Sicht, dicht gedrängt. Viele haben die Laufhosen hochgekrempelt und schwitzen im T-Shirt oder gar im Kostüm, während ihr Publikum eher fröstelt. Und hinter den Absperrbändern schauen Jonathan (3), Anton (6) und Marlene (8) nach ihrem Vater aus. Endlich. „Da kommt er“, ruft die Mutter. Felix Lauckner hält auf das Quartett zu, begrüßt seine Familie aus Kreuzberg mit Handschlag – und „Tschüss“.

Rund 130 Ordner und 32 Ärzte, unterstützt von 140 Sanitätshelfern der Johanniter sind im Einsatz. Doch alles bleibt „bis zum Ende entspannt“, zieht der Veranstalter Bilanz. Nur neun Läufer müssen wegen Schwächeanfällen aufhören und vorsorglich in Kliniken gebracht werden.

Der Tagesspiegel, [01.04.2012]

 
Nach dem Wassereinbruch auf der Baustelle in Mitte wartet die BVG auf ein geologisches Gutachten

Die U-Bahn-Linie U 2 bleibt weiter zwischen den Stationen Mohrenstraße und Potsdamer Platz unterbrochen. Am Freitag hatte es, wie berichtet, auf der Baustelle für ein Einkaufszentrum am Leipziger Platz dicht am Tunnel einen Wassereinbruch gegeben, durch den Erde weggespült worden war. Obwohl der Tunnel unbeschädigt ist, hat die BVG den Verkehr vorsichtshalber unterbrochen. Erst nach einem positiven geologischen Gutachten, das der Bauherr veranlassen müsse, könnten die Züge wieder fahren, sagte BVG- Sprecherin Petra Reetz am Sonnabend. Die BVG kann derzeit nicht ausschließen, dass sich die Sperrung mehrere Wochen hinziehen wird.

Sollte es durch das Wegspülen des Bodens zu Schäden am Tunnel kommen, würde dies durch Sensoren angezeigt. Bei einem Wassereinbruch könnte die Röhre durch bereits vor Baubeginn vorbereitete Schotte abgedichtet werden.

Am heutigen Sonntag muss während des Halbmarathons hier, wie überall entlang der Strecke, zudem der Busverkehr eingestellt oder umgeleitet werden. Wer den knappen Kilometer zwischen den beiden U-Bahnhöfen zu Fuß zurücklegen will, sollte die Laufstrecke auf der Leipziger Straße im S-Bahnhof Potsdamer Platz unterqueren, der südlich und nördlich Zugänge hat. Die BVG rät ihren Kunden, den Bereich weiträumig zu umfahren.

Dies empfiehlt auch die S-Bahn bei ihrer Sperrung des Ostrings zwischen den Stationen Schönhauser Allee und Neukölln/Baumschulenweg, die noch bis zum 16. April dauert. Ratsam ist dies vor allem für Ortsunkundige, denn in den bei einem Test am Sonnabend genutzten Ersatzbussen gab es keine Anzeigen oder Ansagen zu den Haltestellen unterwegs.

Zudem dauert die Fahrt mit den Bussen von Schönhauser Allee nach Neukölln oder Baumschulenweg meist länger als mit der S-Bahn über den Westring. Der Bus war gestern – ohne Berufsverkehr – 49 Minuten unterwegs; die S-Bahn schafft die Strecke über den Westring fahrplanmäßig in 40 Minuten, und wer auf die U-Bahn ausweicht, ist – mit Umsteigen – in rund 30 Minuten am Ziel. Die S-Bahn braucht ohne Sperrung sonst nur gut 20 Minuten für diese Strecke.

Verlängern kann sich die Fahrzeit mit den Bussen außerdem, weil es oft nicht einfach ist, die Haltestellen zu finden. Die Hinweisschilder sind zum Teil sehr versteckt angebracht. Und am Bahnhof Schönhauser Allee verweist die S-Bahn auf Plakaten auf die 200 Meter entfernte Schivelbeinerstraße, auf den elektronischen Anzeigentafeln rät sie, zur Haltestelle Greifenhagener Straße/Wichertstraße zu gehen.

Einen Vorteil hat der Umstieg auf den Bus allerdings. Dort wird nicht kassiert.

Der Tagesspiegel, [31.03.2012]

 
Teilnahmerekord und Weltklasse am Start beim Vattenfall BERLINER HALBMARATHON

Mit über 30.000 angemeldeten Teilnehmern (inklusive 1.838 Inlineskatern) verzeichnet der Vattenfall BERLINER HALBMARATHON einmal mehr einen Teilnahmerekord, übrigens zum achten Mal in Folge – Zeichen für den Boom, den die halbe Marathondistanz erlebt, zumindest in der Hauptstadt. Das sind 12 Prozent mehr als vor einem Jahr. 29.246 Läuferinnen und Läufer haben sich angemeldet, noch nicht eingerechnet sind die Teilnehmer an den Bambiniläufen, die am Samstag im Rahmen der Messe BERLIN VITAL stattfinden.

Im Hinblick auf die wachsende Bedeutung einer Großveranstaltung wie dem Vattenfall BERLINER HALBMARATHON äußerte sich im Rahmen einer Pressekonferenz auch Dr. Herbert Dierker von der Senatsverwaltung für Inneres und Sport: "Wir müssen deutlich machen, dass Sportveranstaltungen die Stadt nicht nur Geld kosten, sondern der Stadt auch erhebliche Einnahmen bringen." Dierker weiter: "Diese Veranstaltungen sind auch ein faszinierendes Erlebnis, das sich gar nicht mit Geld aufmessen lässt."

Erstmals am Start beim größten deutschen Halbmarathon ist ein amtierender Halbmarathon-Weltmeister: Der Kenianer Wilson Kiprop holte sich den Titel 2010 bei der WM in Nanning (China). Seine stärksten Konkurrenten am Sonntag kommen ebenfalls aus Kenia: Leonard Langat sowie die beiden ambitionierten Youngster Dennis Koech (18) und Gideon Kipketer (19). Topfavoritin bei den Frauen ist die Kenianerin Philes Ongori.

 
Berlin trifft "Deutschland und Indien"

Im Rahmen des Deutschlandjahres "Deutschland und Indien 2011 – 2012: Unbegrenzte Möglichkeiten" sind die United Buddy Bears 2012 in Neu Delhi zu Gast.

Am 27. März 2012 eröffnen Sheila Dikshit (Chief Minister von Delhi), Klaus Wowereit (Regierender Bürgermeister von Berlin) und Eva und Klaus Herlitz (Initiatoren der United Buddy Bears) die Ausstellung im Central Park am Connaught Place, im Herzen Neu Delhis.

Aus Berlin ebenfalls vor Ort: Dr. Eric Schweitzer (IHK Präsident), Burkhard Kieker (Geschäftsführer visitBerlin) sowie Melanie Bähr (Geschäftsführerin von Berlin Partner).

Es ist der Höhepunkt eines 15-monatigen Programms anlässlich des 60- jährigen Bestehens diplomatischer Beziehungen zwischen Deutschland und Indien und gleichzeitig Auftakt der Berlin Days in Indien.

Seit 10 Jahren werben die United Buddy Bears mit ihrer Botschaft für ein friedliches Miteinander weltweit auch auf für ihre Heimatstadt Berlin.

In Neu Delhi wird die Ausstellung bis zum 11. Mai 2012 zu sehen sein.

Mit beberlin auf den Spuren Sha Rukh Khans

2010 reiste der Bollywood-Superstar Sha Rukh Khan für die Dreharbeiten zu "DON 2 – The King is back” nach Berlin. In das Goldene Buch der Stadt schrieb er: "Danke, dass ihr dafür gesorgt habt, dass wir uns zu Hause fühlen. Ich liebe Berlin wie eine zweite Heimat!"

Während der Ausstellung United Buddy Bears in Neu Delhi haben Berlinbegeisterte Besucher die Möglichkeit an einen Dreiklangwettbewerb teilzunehmen und eine einwöchige Reise nach Berlin zu gewinnen, um auf den Spuren Shah Rukh Khans die deutsche Hauptstadt zu erkunden.

 
Berlin hat dem Bund das Grundstück für das Humboldtforum übertragen

Die letzte Hürde ist genommen, Berlin hat dem Bund den landeseigenen Grund und Boden am Schlossplatz übertragen. Nun können die Erdarbeiten zur Rekonstruktion des Schlüterbaus beginnen und 42 Meter tiefe Bohrpfähle in den sumpfigen Boden gerammt werden. Den Gewinner dieser ersten Ausschreibung für den 570 Millionen Euro teuren Neubau hat die zuständige Stiftung Berliner Schloss Humboldtforum bereits ausgewählt. In knapp einem Jahr wird der Grundstein für das Schloss gelegt – mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), munkelt man.

Zwei weitere Wegmarken zur Gestaltung des historischen Zentrums sollen in diesem Jahr gesetzt werden. Senatsbaudirektorin Regula Lüscher will den Wettbewerb zur Gestaltung der Flächen rund um den Neubau ausloben: für den Schlossplatz, den Lustgarten und die Freiflächen vor dem Westportal am geplanten Freiheits- und Einheitsdenkmal. Außerdem soll weiter südlich auf der Spreeinsel, am Petriplatz, das Archäologische Zentrum entstehen. Das Geld für die Planung bewilligten die Abgeordneten in dieser Woche. Wenn nicht der Haushaltsausschuss noch die Notbremse zieht, beginnt im Dreieck zwischen Schloss, Fernsehturm und Petriplatz eine ganz neue Etappe der Stadtentwicklung: eine Neugestaltung aus dem Geiste der historischen Doppelstadt Cölln-Berlin.

In der Gründungszeit Berlins, im Jahr 1292, wird die Marienkirche erstmals erwähnt. Das gotische Bauwerk steht heute einsam inmitten einer städtebaulichen Wüste. Die verändert sich. Von den Rändern her wird das nach dem Krieg eingeebnete historische Zentrum westlich des Alexanderplatzes umgestaltet. Die Freifläche am Fuße des Fernsehturms bekommt neue Bodenplatten, gegenüber hatten Gärtner 45 Linden- und Kirschbäumen gefällt, um Platz für den Neubau eines Kaufhauses nach Plänen von Sauerbruch Hutton zu schaffen. Der Neubau nimmt allerdings wenig Rücksicht auf den historischen Stadtgrundriss. Hier wird nur eine „Lücke geschlossen“ im „Handelszentrum am Alex“, wie Senatsbaudirektorin Lüscher sagt. Der „Allea101“ genannte Würfel, der hier entsteht, sei das städtebauliche Pendant zum gegenüberliegenden Altbau an der Karl-Liebknecht-Straße und vollende das Bahnhofsquartier.

Visionen für Berlins Mitte

Davon unberührt bleibt die Brache rund um die Marienkirche. Das einst lebendige bürgerliche Wohn- und Geschäftsviertel mit 147 Parzellen nebst Straßen und Gassen, dessen Überreste nach dem Zweiten Weltkrieg vollständig aus dem Stadtbild getilgt wurden, war fast aus der Erinnerung gelöscht. Erst der frühere Senatsbaudirektor Hans Stimmann trieb die Idee der Wiederherstellung des Zentrums auf dem Grundriss der mittelalterlichen Stadt voran. Stimmann selbst legte dazu noch Pläne vor, die Kulturstaatssekretär André Schmitz (SPD) 2010 im Tagesspiegel wieder ins Gespräch brachte. Architekt Sergei Tchoban belebte die Debatte in dieser Zeitung vor kurzem mit Zeichnungen aufs Neue. Doch wie realistisch sind diese Gedankenspiele?

Senatsbaudirektorin Lüscher hat andere Pläne, jedenfalls am westlichen Rand des Marx-Engels-Forums. Dort, gegenüber vom Humboldtforum, schlägt sie eine „zweite Freifläche“ vor, die den Lustgarten ergänzt, und der Erholung dient. „Das Humboldtforum braucht Freiraum“, sagt sie. Die Stadt sei hier verdichtet. Mit dem Bau des Schlosskolosses werde es noch enger. Wenn dafür der Rand des Marx-Engels-Forums unbebaut bliebe, würde auch die Sichtachse auf das Schloss nicht verstellt.

Lüscher begründet ihren Vorschlag mit der bestehenden Dichte nicht nur von Baukörpern, sondern auch von Kultureinrichtungen im Quartier: auf der Museumsinsel, Unter den Linden – und im Humboldtforum. Dort sollen Besucher ab 2019 die außereuropäischen Sammlungen sehen können, in Bibliotheken und Mediatheken Terminals benutzen oder Bücher ausleihen in einer Zweigstelle der Zentral- und Landesbibliothek. Wer sehnt sich danach nicht nach frischer Luft, Wasser, Grün? „Schon heute ist der Lustgarten im Sommer so bevölkert“, sagt Lüscher. Deshalb bedürfe es dieses zweiten innerstädtischen Freiraums am Humboldtforum.

Info-Box zum Berliner Stadtschloss

Ob das so kommt, soll ein städtebaulicher Wettbewerb entscheiden. Ausgelobt wird dieser aber erst nach Abschluss einer „gut strukturierten Debatte“, heißt es beim Senat. Wird hier auf Zeit gespielt?

Bereits die Koalitionsverhandlungen zeigten das Konfliktpotenzial auf, das die Planspiele in diesem neuen zentralen Dreieck der Stadtentwicklung mit sich bringen. SPD und CDU einigten sich schließlich auf den Wettbewerb „in dieser Legislaturperiode“ und bügelten die widersprüchlichen Positionen in einem rhetorischen Kraftakt glatt: Es gehe darum, „die richtige Balance zwischen der Sensibilität für die historische Gestalt der Berliner Altstadt und einer möglichen baulichen Entwicklung und der Bewahrung grün geprägten städtischen Freiraums“ zu finden. Entscheidung vertagt, könnte man auch sagen, denn oft genug folgte auf Wettbewerbe – gar nichts.

Das Marienviertel sei eine „gute Lage, aber auch ein sehr lauter Ort“, sagt der Berlin-Chef von CA Immo, Henrik Thomsen. Er entwickelt die Europacity am Hauptbahnhof, derzeit auch noch eine Brache, aber ohne stadthistorisches Erbe. „Es wäre falsch, Kleinzehlendorf zwischen Gebäuden wie dem Schloss oder dem Roten Rathaus zu bauen“, sagt er. Aber selbst wenn „nur Townhäuser auf kleinen Parzellen“ entstünden, gäbe es dafür Käufer.

Ein Kompromiss sind die Vorschläge von Ex-Senatsbaudirektor Hans Stimmann für einen „bürgerlichen Wohnort mit Hotels und Läden“. Diese Pläne stellte er vor zwei Jahren in einem Buch über das Berliner Zentrum vor. Stimmann hat in Kulturstaatssekretär André Schmitz bis heute einen wichtigen Fürsprecher für seine Ideen. „Die Grundstücke muss die Stadt nicht an Investoren verkaufen, sondern an Bürger, die dort ein Haus bauen wollen“, sagt Stimmann. Ähnlich wie am Friedrichswerder. So könne auf historischem Stadtgrundriss eine Bürgerstadt des 21. Jahrhunderts entstehen.

Der Tagesspiegel, [24.03.2012]

 
Großer Oster- und Süßwaren-Markt

Hier finden Sie alles für ein frohes Osterfest. Besuchen Sie uns in der 3. Etage auf unserer Sonderfläche!

 

 
"Komödien und Slapsticks" und Candlelight Dinner-Menü "Genuss zu Zweit"

Eingerichtet mit originalen Requisiten der CCC Filmstudios und vielen Erinnerungen an große deutsche Filme, bietet das Restaurant "Movie" Platz für angeregte Gespräche und lädt zum Schlemmen ein. Es erwartet Sie eine Auswahl regionaler und internationaler Gerichte.

Aus unserem Kulinarischen Kalender: Komödien und Slapsticks: 08. März 2012 - 19. April 2012

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag: 06.30 - 10.00 Uhr
Samstag und Sonntag: 07.00 - 11.00 Uhr
Mittag (kleine Karte): 11.30 - 13.30 Uhr
Abendessen: 17.30 - 22.00 Uhr

Kids eat free
Kinder bis einschließlich 12 Jahre essen in unserem Restaurant aus der Kinderkarte kostenfrei, wenn sie in Begleitung eines zu Mittag oder zu Abend essenden Erwachsenen sind (max. 2 Kinder pro einem Erwachsenen). Dieses Angebot gilt für Familien, die im Hotel übernachten.

"Genuss zu Zweit"

Jeden Freitag ab 18:00 Uhr können Sie ein 3-Gang-Menü genießen - Candlelight Menü
Preis pro Person: 22,00 Euro

 
Sie haben noch keine Pläne für die kommenden Osterfeiertage?

Das Restaurant "Movie" im Holiday Inn Berlin-Mitte lädt Sie am Freitag, den 6. April 2012, ab 18:00 Uhr zu seinem traditionellen Karfreitagsbuffet ein. Es erwarten Sie schmackhafte Fisch- und Fleischvariationen aus Topf, Pfanne und Ofen, verschiedene Beilagen und Soßen sowie frische Salate und köstliche Desserts.

Bitte reservieren Sie Ihren Tisch unter der Telefonnummer 030 46003-907 oder senden Sie uns eine EMail an info@hiberlin.de.

Für 22,00 Euro pro Person können Sie sich an unserem großen Karfreitagsbuffet erfreuen.

Kinder bis 6 Jahre essen bei uns kostenfrei. Kinder von 7 bis 12 Jahren zahlen nur die Hälfte.

Oder suchen Sie noch ein Geschenk – zum Beispiel einen Gutschein zum Osterfest? Dann schauen Sie doch einmal auf unserer Webseite www.hiberlin.de/berlin_packages_und_sonderangebote.aspx vorbei.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Weitere Informationen finden Sie hier

 
Wohnen in Berlin wird immer teurer

Kleine Clubs, Restaurants und Cafés sowie attraktive Altbauwohnungen haben Friedrichshain-Kreuzberg zu einem der beliebtesten Quartiere Berlins gemacht – die Folge sind steigende Mieten. Obwohl die Arbeitslosenquote in Friedrichshain-Kreuzberg nach Neukölln noch die zweithöchste in Berlin ist, sind die angebotenen Wohnungen dort im Schnitt so teuer wie nirgendwo sonst in Berlin. Das geht aus dem am Montag vorgestellten Wohnmarktreport und Wohnkostenatlas der Wohnungsbaugesellschaft GSW und der Immobilienfirma CB Richard Ellis hervor. Für die Studie wurden 107 564 Mietangebote aus dem Jahr 2011 ausgewertet.

Die Wohnungen in Friedrichshain-Kreuzberg wurden laut Untersuchung für durchschnittlich 8,02 Euro je Quadratmeter (kalt) angeboten. Auf Rang zwei folgt Charlottenburg-Wilmersdorf mit durchschnittlichen Angebotsmieten von 8 Euro je Quadratmeter. Berlinweit boten die Vermieter Wohnungen im vergangenen Jahr zu einer Durchschnittsmiete von 6,59 Euro je Quadratmeter an.

Die Innenstadt ist am teuersten

Im Bezirk Mitte wurden 2011 absolut gesehen die höchsten Mieten verlangt. Zugleich gab es innerhalb des Bezirks die größten Preisunterschiede. In der Historischen Mitte rund um die Straße Unter den Linden und am Potsdamer Platz lagen die Angebotsmieten im oberen Marktsegment zwischen 17 und 18 Euro pro Quadratmeter und erreichten damit die höchsten Werte der Stadt. In den Stadtteilen Moabit und in Wedding konzentrierten sich hingegen die Wohnungen des untersten Preissegments, das für den Regierungsbezirk einen Durchschnitt von 4,84 Euro je Quadratmeter ausweist.

In Pankow und Tempelhof-Schöneberg lagen die Angebotsmieten im vergangenen Jahr über dem Berliner Mittelwert. Neukölln kommt immer näher an den Mittelwert heran. Das teuerste Zehntel der Wohnungen wurde in dem Bezirk bereits zu einem durchschnittlichen Wert von 9,08 Euro je Quadratmeter angeboten. In Lichtenberg, Reinickendorf und Treptow-Köpenick lagen die Angebotsmieten mit rund 6 Euro im vergangenen Jahr unter dem Berliner Durchschnitt. Am Ende der Skala rangieren Marzahn-Hellersdorf und Spandau, wo es noch einen größeren Wohnungsleerstand gibt. Wohnungen in Spandau wurden im Schnitt für 5,52 Euro angeboten, in Marzahn-Hellersdorf sollten sie durchschnittlich 4,79 Euro kosten. Wohnungen der unteren Preisklasse gab es in Marzahn-Hellersdorf sogar schon für durchschnittlich 3,63 Euro pro Quadratmeter monatlich.

In Friedrichshain-Kreuzberg müssen die Bewohner laut der Studie am meisten von ihrem Einkommen für die Miete bezahlen. Die Wohnkostenquote, also der Anteil der Haushaltskaufkraft, den die Mieter für die Warmmiete aufbringen müssen, beträgt hier durchschnittlich 29,3 Prozent. Es folgen die Bezirke Pankow (26,9 Prozent), Charlottenburg-Wilmersdorf (26,2 Prozent) und Mitte (25,6 Prozent). In Marzahn-Hellersdorf (19,2 Prozent), Reinickendorf (21,5 Prozent) und Spandau (22,3 Prozent) geben die Mieter den geringsten Anteil ihres Einkommens für die Miete aus.

Im Vergleich zu anderen deutschen Großstädten wie München, Köln, Frankfurt am Main und Hamburg sind die Warmmieten in Berlin mit durchschnittlich 349 Euro je Einwohner zwar am niedrigsten. Der Betrag, den die Berliner nach Abzug von Miete und Einzelhandelskaufkraft monatlich übrig haben, ist laut der Studie von GSW und CB Richard Ellis mit 714 Euro pro Person aber dennoch geringer als das, was Münchnern (1079 Euro), Kölnern (898 Euro), Frankfurtern (841 Euro) und Hamburgern (801 Euro) verbleibt. Der Grund dafür sind die niedrigeren Einkommen in Berlin.

Berliner Zeitung, [28.02.2012]

 

 
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